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Katholische Filialkirche - Sankt Martin

Die 1796 erbaute Filialkirche, dem heiligen Martin geweiht, hatte zwei Vorgängerkirchen. Diese standen auf dem alten Friedhof. Schon im Jahre 1236 soll sich dort eine erste Kirche befunden haben. Die zweite, der hl. Elisabeth geweiht, wurde im Jahre 1794 von den Franzosen zerstört. Schon zwei Jahre später erbaute man eine neue Kirche, und zwar am heutigen Standort. In den Jahren 1980/81 wurde die Gusterather Kirche grundlegend saniert und renoviert. Dabei wurden unter anderem vier neue Fenster mit Kreuzwegmotiven des Trierer Glasmalers Jakob Schwarzkopf eingebaut. Nach diesen umfangreichen Arbeiten wurden in den folgenden Jahren weitere Investitionen getätigt. Im Jahre 1990 kam in den kleinen Turm die noch fehlende zweite Glocke. Sie trägt die Inschrift Ehre sei Gott und Friede den Menschen. Gusterath 1990. Beide Glocken erhielten elektrische Läutemaschinen und eine Automatik für das tägliche Angelusläuten. In den Jahren 1994/95 wurden die Außenanlagen, vor allem die große Treppe mit Geländer, fertiggestellt. Zu beiden Aktionen, Glocken und Außenanlage, haben die evangelische Kirchengemeinde und die Zivilgemeinde Gusterath namhafte Zuschüsse geleistet. Die Gusterather sind mit Recht stolz auf ihre Filialkirche und sagen: „Unsere Kapelle ist ein Schmuckkästchen geworden“.


Evangelisches Gemeindezentrum Gusterath

Die gläserne Fassade lädt ein zum Hineinschauen. Aber auch der Ausblick aus dem Gotteshaus ist lohnend, wie überhaupt der Besucher überrascht wird von einem lebendigen Gemeindeleben. Natürlich sonntags um 10.00, aber auch darüber hinaus.

Ein Blick in den Gemeindegruß (liegt z.B. in der Kirche aus) oder ein Anruf beim Pfarrer (Matthias  Jens, 0651 / 5 71 77) wird Sie über aktuelle Angebote informieren.
Vielleicht eine der Krabbelgruppen, ein anstehendes Fest oder eine laufende Ausstellung, denn wir verstehen uns als kleine Kulturkirche. Gern lässt Sie die Küsterin, Frau Dotzel (0175 839 1892), einen Blick innen auf das moderne Ambiente werfen, durch das christliche Gedanken noch einmal neu interpretiert werden.

In Gusterath sind evangelische Christen mit 16% Bevölkerungsanteil überdurchschnittlich gut vertreten im Blick auf die regionale Situation (sonst im Landkreis etwa 10%), auch darum hat die Inbetriebnahme des Gemeindehauses, Im Bilser 6, sich mit der Jahrtausendwende gelohnt.

Die Gemeinde ist jung, weil Evangelische Kirche erst seit der Restauration (1815) in der Region als Institution vertreten ist, denn die reformatorischen Versuche Caspar Olevians scheiterten in Trier. Nach dem Krieg wurde die Kirchengemeinde Ehrang selbständig von Trier. Der Ehranger Pfarrer versorgte seine Schäfchen in einem Gebiet von über 750 Quadratkilometern allein. Heute gehört die evangelische Gemeinde in Gusterath zu einem von drei Seelsorgebezirken in dieser Kirchengemeinde. Ein ungewohntes Phänomen ist, dass die Zahl der Gemeindeglieder kontinuierlich zunimmt.